Es ist das Gesprächsthema, nicht nur seit den letzten Wochen, sondern schon Jahre lang: der Klimawandel. Bewegungen, wie Friday For Future oder die Organisation Plant for the Planet setzen sich für ein Umdenken in unserer Gesellschaft sowie Politik ein und versuchen die Welt vor der großen Klimakatastrophe zu retten. Gerade der hohe CO2-Ausstoß durch Verkehrsmittel und die Industrie verursachen bereits seit Jahren die globale Erderwärmung. Und hier komm der Baum ins Spiel, denn Bäume sind große CO2-Speicher. Bäume nehmen das CO2 aus der Luft auf und speichern es so lange, bis das Holz verbrennt oder verrottet. Das bedeutet solange der Baum im Wald steht oder aber z.B. für den Haus- oder Möbelbau verwendet wird, bleibt das CO2 gespeichert und tritt nicht in die Atmosphäre aus. Somit ist die logische Schlussfolgerung, dass viele Bäume gepflanzt werden müssen, um gleichzeitig den CO2-Gehalt in der Luft zu senken und die Herstellung von Häusern und Holzprodukten zu ermöglichen. Gerade im Holzbau wird wesentlich mehr CO2 eingespart als bei anderen Bauformen, da die Bearbeitung von Holz im Vergleich zur Herstellung von Beton energiesparender und somit ressourcenschonender ist. Natürlich wird beim Transport des Rundholzes und der verarbeiteten Ware zum Kunden sowie bei der Produktion viel Energie verbraucht und somit auch CO2 ausgestoßen, doch im Vergleich ist dieser deutlich geringer.
Ein weiterer Vorteil von Holz ist, dass dieser ein natürlicher Rohstoff ist und am Ende seines Lebenszyklus verrottet. Holz ist aber auch ein guter Brennstoff, was wir in unserem Betrieb durchaus nutzen können. So werden Holzabfälle, wie kurze Reststücke und Rinde für die betriebseigene Heizanlage genutzt, die die Trockenkammern sowie zwei Wohnhäuser mit Wärme versorgt. Somit wird die Energie CO2-neutral mit den Produktionsabfällen erzeugt. Auch Sägespäne, Hobelspäne und Hackschnitzel sind solche „Abfälle“, die anfallen. Diese werden uns von verschiedenen Unternehmen abgekauft, die daraus Holzwerkstoff, dazu gehören z.B. Spannplatten oder Weichfaserplatten, herstellen. Somit wird der ganze Baum effektiv genutzt.

Das Pflanzen von Bäumen sowie die Nutzung von Holz für den Holzbau oder für Möbel kommt somit der Umwelt zugute und kann die Erderwärmung bremsen.

Forstwirtschaft in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit
Für uns als Sägewerk und holzverarbeitender Betrieb ist der Baum bzw. Holz der wichtigste Rohstoff. Holz ist ein schnell nachwachsender Rohstoff und aufgrund der Fähigkeit von Bäumen CO2 zu speichern, zusätzlich CO2-neutral. Doch Holz ist kein unendlicher Rohstoff und es ist wichtig, dass die Wälder und damit die Natur nicht ausgebeutet werden. Bei einer guten Forstwirtschaft werden immer mehr Bäume gepflanzt als gefällt, um somit die Bestände zu erhalten. Denn Wälder sind wichtig für unser Land, unsere Artenvielfalt sowie auch für das Klima. Und natürlich möchten wir auch noch in Zukunft genug Holz für unsere Produktion zur Verfügung haben.
Wir haben das große Glück, dass in Deutschland genau solch eine Forstwirtschaft betrieben wird. Waldbesitzer sind nämlich per Gesetz verpflichtet, ihre Wälder ordnungsgemäß und nachhaltig zu bewirtschaften. Dank dieser Bewirtschaftung haben die Waldbestände seit dem 2. Weltkrieg trotz intensiver Nutzung zugenommen.
Zudem sind wir PEFC zertifiziert. PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ und bedeutet übersetzt „Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“. Die Zertifizierung garantiert eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, wobei auch auf Ökonomie, Ökologie und soziale Kriterien geachtet werden.

Quellen:
https://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/forstwirtschaft/forstwirtschaft-in-deutschland/
https://pefc.de/

Was Regionalität für uns bedeutet
Das nicht jedes Land Wert auf eine ausgeglichene Forstwirtschaft legt, ist nicht zu leugnen. Deshalb hat Regionalität einen sehr hohen Stellenwert bei uns. Unser Rundholz erhalten wir ausschließlich aus dem Schwarzwald und aus Teilen der Nordschweiz. Somit haben wir die Gewährleistung, dass sorgsam mit den Wäldern umgegangen wird und nicht mehr Holz geschlagen als gepflanzt wird. Gleichzeitig werden die Transportkosten so gering wie möglich gehalten, was natürlich wiederrum CO2-Einsaprungen zur Folge hat. Wir leben hier in einer Region mit hohen Waldbeständen und gleichzeitig hohem Bedarf an Bauholz und diesen Vorteil nutzen wir für uns und auch alle unsere Kunden.

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